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Estado de alarma - dann wird's gefährlich

Erstmals in der Geschichte der spanischen Demokratie hat heute die spanische Regierung den "estado de alarma", "Alarmzustand", ausgerufen. Die "controladores aéreos", "Fluglotsen" hatten mit einem Streik ein landesweites Chaos verursacht. Die spanische "Constitución", "Verfassung", erlaubt in Artikel 116 die Ausrufung des "estado de alarma", den wir auch "Notstand" nennen könnten. Anlass ist zum Beispiel eine "paralización de servicios públicos para la comunidad", "Lähmung der öffentlichen Dienstleistung für die Gemeinschaft". Mit Ausrufung des Notstandes übernimmt das Verteidigungsministerium die Flugkontrolle. Fluglotsen, die nicht zur Arbeit kommen, können vor Militärgerichte gestellt werden. Die Fluglotsen sind darauf wieder zur Arbeit erschienen.

Servicios mínimos - ganz ohne geht es nicht

In Spanien stehen zur Zeit wieder "huelgas", "Streiks", an. Dann greifen die verantwortlichen Politiker oft zu einem Erlass von "servicios mínimos", was soviel bedeutet wie "Mindestdienstleistungen", zu denen die Arbeiter verpflichtet werden können. Ein " Real Decreto " regelt, dass die "Autoridad Gubernativa", "Staatsmacht" Maßnahmen ergreifen kann, um das Funktionieren gewisser Dienstleistungen zu gewährleisten. Dies betrifft Streiks bei Unternehmen, die mit der Leistung eines "servicio público", "öffentlichen Dienstes" beauftragt sind.